Wer nach dem Preis einer Webseite fragt, hört oft „kommt darauf an“. Das stimmt, hilft Ihnen aber nicht weiter. In diesem Artikel steht, wovon der Preis wirklich abhängt, was die üblichen Wege kosten und woran Sie ein faires Angebot erkennen. Am Ende steht, was eine Webseite bei mir kostet.

Wovon der Preis abhängt

Fünf Dinge bewegen den Preis einer Webseite für einen kleinen Betrieb. Alles andere ist meist Feinschliff.

  • Wie viele Unterseiten Sie brauchen. Eine Seite für alles ist günstiger als eine eigene Seite für jede Leistung.
  • Wer die Texte schreibt. Texte sind in vielen Projekten der größte Zeitposten.
  • Ob Fotos schon da sind oder erst entstehen müssen.
  • Welche Funktionen dazukommen, zum Beispiel Terminbuchung, Shop oder eine zweite Sprache.
  • Ob die Seite bei Google eingerichtet wird oder nur online steht.

Eine einzelne Seite mit Ihren Leistungen, Kontakt und Öffnungszeiten ist das untere Ende. Eine Seite mit zehn Unterseiten, eigenen Texten und Terminbuchung liegt deutlich darüber.

Drei Wege im Vergleich

WegEinmaligLaufendIhr Aufwand
Baukasten wie Wix oder Jimdomeist nichtsetwa 10 bis 40 € im Monat, je nach Tarifhoch: Sie bauen, schreiben und pflegen selbst
Freiberufleretwa 500 bis 3.000 €5 bis 15 € im Monat für Domain und Hosting, Pflege auf Wunschmittel: Sie liefern die Inhalte
Agenturab etwa 3.000 €, oft mehrHosting und Wartung, oft mit Vertraggering, dafür mehr Abstimmung

Die Spannen sind Erfahrungswerte aus dem Markt, keine festen Preise. Sie zeigen Ihnen, ob ein Angebot im üblichen Rahmen liegt.

Gut zu wissen: Bei einem Baukasten mieten Sie Ihre Seite. Kündigen Sie den Tarif, ist sie weg. Eine Seite auf WordPress, die auf Ihren Namen läuft, nehmen Sie zu jedem anderen Anbieter mit.

Was jeden Monat dazukommt

Jede Webseite braucht eine Adresse im Netz, die Domain, und einen Platz auf einem Server, das Hosting. Beides kostet für einen kleinen Betrieb üblicherweise zwischen 5 und 15 € im Monat. Buchen Sie beides auf Ihren eigenen Namen. Dann gehört Ihnen die Adresse auch, wenn Sie den Dienstleister wechseln.

Dazu kann eine Pflege kommen: Updates, Sicherheit, Sicherungskopien und kleine Änderungen. Das ist sinnvoll, aber keine Pflicht. Bei mir kostet sie ab 39 € im Monat und ist jederzeit kündbar.

Wo es teuer wird, obwohl der Preis niedrig aussah

Die Rechnung am Ende ist nicht immer die Zahl aus dem Angebot. Auf diese Punkte lohnt sich ein zweiter Blick:

  • Änderungen nach Stunden. Steht nicht fest, wie viele Korrekturrunden enthalten sind, zahlen Sie jede weitere extra.
  • Mietmodelle. „Webseite für 0 €, dann 79 € im Monat“ klingt günstig, läuft aber oft 24 oder 36 Monate. Rechnen Sie die Summe über die ganze Laufzeit aus.
  • Bilder ohne Rechte. Ein Foto aus der Google-Bildersuche kann eine teure Abmahnung nach sich ziehen.
  • Fehlende Pflichtangaben. Ohne Impressum und Datenschutzerklärung ist eine geschäftliche Seite angreifbar.
  • Eine Seite, die nicht Ihnen gehört. Liegen Domain und Zugänge beim Dienstleister, wird jeder Wechsel schwierig.

So prüfen Sie ein Angebot

  1. Steht ein Festpreis drin oder ein Stundensatz mit Schätzung?
  2. Steht fest, wie viele Seiten und wie viele Korrekturrunden enthalten sind?
  3. Wer schreibt die Texte, und wer besorgt die Bilder?
  4. Sind Impressum, Datenschutzerklärung und die Einrichtung bei Google enthalten?
  5. Was kostet es danach im Monat, und wann können Sie kündigen?
  6. Laufen Domain und Hosting auf Ihren Namen?

Hat ein Angebot auf alle sechs Fragen eine klare Antwort, können Sie es mit anderen vergleichen. Wenn nicht, fragen Sie nach, bevor Sie unterschreiben.

Was eine Webseite bei mir kostet

Ich arbeite mit drei Paketen zum Festpreis. Starter ist eine Seite mit allem Wichtigen. Business ist die komplette Webseite mit bis zu zehn Unterseiten und der Einrichtung Ihres Google-Unternehmensprofils. Premium enthält zusätzlich die Texte von mir und drei Monate Betreuung. Bezahlt wird in zwei Hälften: die erste zum Start, die zweite, wenn Sie die fertige Seite freigeben.

Alle drei Pakete im Vergleich finden Sie auf der Seite Pakete und Preise.

Rechnet sich das für Ihren Betrieb?

Stellen Sie sich vor, ein neuer Auftrag bringt Ihnen im Schnitt 500 € Gewinn. Dann hat sich eine Webseite für 999 € nach zwei Aufträgen bezahlt, die ohne die Seite nicht gekommen wären. Für einen Handwerksbetrieb, eine Praxis oder ein Restaurant sind das oft nur wenige Anrufe.

Rechnen Sie es mit Ihren eigenen Zahlen nach. Wenn Sie dabei Hilfe möchten, rufen Sie mich an. Das Erstgespräch kostet nichts.